Wer wir sind

Sabatina James

Menschenrechtsaktivistin

Mein Name ist Sabatina James. Ich bin 1982 in Pakistan geboren, dem Land, wo im Namen des Islams bis heute Frauen am lebendigen Leib angezündet oder von ihren Vätern und Brüdern getötet werden.

Meine Eltern sind Muslime. Ich kam im Alter von zehn Jahren nach Österreich in ein kleines Dorf bei Linz. Dort durfte ich das Gymnasium besuchen, doch damit begann auch mein Martyrium. Je mehr ich mich dem westlichen Lebensstil anpasste, umso mehr geriet ich in den Konflikt zwischen zwei Religionen, dem Islam und dem Christentum. Ich musste in meinem Elternhaus psychische und physische Gewalt über mich ergehen lassen, nur um „frei“ zu sein.

Stattdessen landete ich 1999 unter einem Vorwand hinter den Mauern einer Koranschule in Pakistan. Dort lehrte man uns den Hass auf den Westen und ich erfuhr am eigenen Leib die Wertlosigkeit einer Frau. Ich wurde geschlagen und misshandelt. Als ich gegen meinen Willen mit meinem Cousin verheiratet werden sollte, floh ich und kehrte nach Europa zurück.
Ich konvertierte vom Islam zum Katholischen Glauben. Es traf mich die Antwort des Islam: Im Jahr 2001 sprachen mein Vater und ein muslimischer Geistlicher das Todesurteil über mich aus. Ich musste wieder fliehen.
Millionen Frauen erfahren dieselbe Pein wie ich. Doch die meisten schweigen aus Angst. Ich möchte eine Stimme für sie sein und mit meinem Verein Sabatina e.V. Hilfe für ein besseres Leben geben.

Das Team

Unser kompetentes und internationales Team besteht aus Menschen, die selbst Verfolgung erlebt haben, aus ehrenamtlichen Helfern, Administratoren und Sozialarbeitern.
Uns alle verbindet die Liebe zu den Menschen, die wegen ihrer Überzeugung ihre Familie, Heimat oder manchmal sogar ihr Leben aufgeben müssen. Durch den Dienst an ihnen wollen wir der Nächste für jene sein, die keinen Nächsten mehr haben.
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