Unschuldig gefangen

Die Verfolgten, die niemand aufnimmt

Da europäische Länder wie Deutschland beinahe alle Asylanträge von verfolgten Christen aus Pakistan ablehnen, flüchten viele von ihnen über ein schnell erworbenes Touristenvisum nach Thailand – meistens die einzige Möglichkeit sich vor Peinigern in Sicherheit zu bringen. Doch erweist sich die Zuflucht als Sackgasse.

Keine Genfer Flüchtlingskonvention

Da Thailand nicht die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet hat, gelten pakistanische Christen nicht als Asylbewerber, sondern als illegale Migranten.  Etwa 2500 von ihnen befinden sich mittlerweile in Thailand.

Dort reichen Sie ihre Schutzanträge beim Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen ein, in der Hoffnung, Gehör zu finden und einen sicheren Zufluchtsort zu erhalten. Nach langer Wartezeit in Bangkok wird jedoch auch die Mehrheit ihrer Schutzanträge von der UNHCR abgelehnt. Und selbst wenn einige wenige Christen vom UNHCR den Flüchtlingsstatus erhalten, werden sie meist nicht in sichere Drittstaaten umgesiedelt. Viele Familien warten schon bis zu vier Jahren auf eine Antwort. Sie leben in ständiger Angst, von der thailändischen Polizei entdeckt und in die berüchtigten Abschiebegefängnisse gesteckt zu werden.

Etliche Christen haben dort bereits ihr Leben verloren

Das Bangkoker Abschiebegefängnis ist berüchtigt für seine katastrophalen humanitären Zustände. Es werden Familien auseinandergerissen und Familienväter, -mütter oder auch minderjährige Kinder in Abschiebehaft gesteckt. Viele müssen sich mit Straftätern überfüllte Gefängniszellen teilen. Dazu kommt der tägliche Hunger. Morgens und abends gibt es eine Schüssel kalte Suppe und etwas Reis. Die Kinder haben Mangelerscheinungen. Es gibt keine Milch und es fehlt an Windeln.

So hilft Sabatina:

  • Befreiung aus dem Gefängnis
  • Lebensmittelhilfe für Gefangene und Bedürftige
  • Finanzielle Unterstützung
  • Medizinische Nothilfe

Bitte helfen Sie mit.

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